Guillaume Garner

Guillaume Garner arbeitet als Referent für Frühe Neuzeit am Institut Français d’Histoire en Allemagne (IFHA) in Frankfurt, wo er für die Herausgabe der „Revue de l’Institut Français d’Histoire en Allemagne“ (früher Bulletin d’Information de la Mission Historique Française en Allemagne) verantwortlich ist.
Er studierte Geschichte an der Hochschule École Normale Supérieure in Fontenay / Saint-Cloud in Frankreich (1987-1992) und erhielt 1992 seine „Agrégation“. 2001 stellte er seine Doktorarbeit „Die Raumvorstellung im deutschen kameralistischen und nationalökonomischen Diskurs (1740-1820)“ vor. 2000-2002 arbeitete er als Forscher für das Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung (CNRS) an der Universität Charles de Gaulle in Lille (UMR CERSATES). 2002-2006 war er „maître de conférences“ für moderne Geschichte an der Hochschule École Normale Supérieure in Lyon und gehörte auch dem Forschungszentrum UMR LARHRA (Laboratoire de Recherche Historique Rhône-Alpes) in Grenoble und Lyon an. Außerdem war er Jurymitglied für die Aufnahmeprüfung an den Hochschulen ENS Fontenay/ Saint-Cloud (2000) und ENS Lettres et Sciences Humaines (2003-2004) und für die schriftliche Geschichtsprüfung „Agrégation“ (2005-2006). Er war ebenso Mitglied im Wissenschaftsrat der Hochschule ENS Lettres et Sciences Humaines (2003-2006) und im Lenkungskreis des interdisziplinären Zentrums für Deutschlandstudien und  -forschung (CIERA).
Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte der ökonomischen Diskurse und der Statistik im Zeitalter der Aufklärung, die Beziehungen zwischen Kaufmannschaft, Staat und Institutionen in Deutschland und Frankreich (vom 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts). Er veröffentlichte diverse Publikationen zu diesen Themen.

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