
Thomas Serrier ist Absolvent der École Normale Supérieure; er hat Germanistik, Geschichte und Polonistik in Paris und Berlin studiert und seit 2006 arbeitet als Gastprofessor an der Europa-Universität Viadrina.
Von 2001 bis 2004 war er „maître de conférences“ an der Universität Paris VIII (FB Europäische Studien) und 2004-05 war er DAAD-Gastprofessor am Frankreich-Zentrum der TU Berlin. Er arbeitete auch 2005-06 im Alexander-von-Humboldt-Fellow am Frankreich-Zentrum der TU Berlin und 2006-07 war er Betreuer des Forschungsprojektes der Fritz-Thyssen-Stiftung an der Stiftung Genshagen, Berlin-Brandenburgisches Institut für deutsch-französische Zusammenarbeit in Europa e.V.
Seine Forschungen betreffen vergleichende europäische Kulturgeschichte unter spezieller Berücksichtigung der Nationsbildungsprozesse, der Nationalitätenkonflikte, der Zwangsmigrationen und der transnationalen Gedächtnisorte, insbesondere in den deutsch-polnischen und deutsch-französischen Grenzräumen im 19. und 20. Jahrhundert. Des weiteren die trilaterale Verflechtungsgeschichte (Deutschland-Frankreich-Polen im 18.-20. Jahrhundert) und Polen und Ostmitteleuropa als literarisches Thema in Deutschland und Frankreich.
Er ist auch Mitglied in mehreren Forschungsgruppen.
